Bund fördert Breitbandausbau im Hochschwarzwald mit Millionenbetrag

Förderzusage aus Berlin: Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat für den Breitbandausbau im Hochschwarzwald Fördergelder in Höhe von rund 12,391 Millionen Euro bewilligt. Darüber informiert der Bundestagsabgeordnete Thomas Dörflinger (CDU). Die Arbeitsgemeinschaft (ArGe) Breitband Hochschwarzwald hatte im Februar 2017 beim Breitbandbüro des Bundes einen Antrag auf Gewährung einer Zuwendung zur Deckung einer Wirtschaftlichkeitslücke gestellt. Der Arbeitsgemeinschaft gehören derzeit die Gemeinden Breitnau, Eisenbach, Feldberg, Friedenweiler, Hinterzarten, Lenzkirch, St. Märgen, St. Peter und die Stadt Titisee-Neustadt an.

„Der Bund sendet mit der nun erteilten Förderzusage das klare Signal, dass er an einem schnellen Breitbandausbau im unterversorgten Hochschwarzwald interessiert ist“, so Thomas Dörflinger. Der Bundestagsabgeordnete hatte die Arbeitsgemeinschaft in der Antragstellung unterstützt und im Ministerium für eine rasche Bearbeitung des Förderantrags geworben. Verkehrsstaatssekretär Norbert Barthle (CDU) wird den Bescheid am Rande des Spatenstichs zur B34/Ortsumfahrung Oberlauchringen am 27. Juli 2017 an Vertreter der Arbeitsgemeinschaft übergeben.

Hintergrund: Damit Landkreise und Kommunen mit unterversorgten Gebieten schnell förderfähige Projekte entwickeln können, fördert der Bund Beraterleistungen, die die Planung und Durchführung von Ausbauprojekten erleichtern, mit bis zu 50.000 Euro. In einem zweiten Schritt vergibt das BMVI bis zu 15 Millionen Euro pro Projekt, um die Umsetzung von Ausbauprojekten zu fördern. Seit Beginn des Bundesförderprogramms im November 2015 konnten bereits über 500 Förderanträge von Kommunen und Landkreisen aus ganz Deutschland positiv beschieden werden.

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