Digitale Bildungsplattform ella@bw für Dollinger - Realschule in Biberach - 1. Februar 2018

„Die Landesregierung plant Baden-Württemberg in den kommenden Jahren zu einer innovativen digitale Leitregion in Deutschland und in Europa auszubauen. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen werden entlang verschiedener Politikfelder in den kommenden zwei Jahren rund 70 Modell- und Leuchtturmvorhaben umgesetzt werden. Ein zentrales Projekt ist die sogenannte „Digitale Bildungsplattform“ in das die Dollinger Realschule in Biberach aufgenommen wurde.“, so der CDU-Landtagsabgeordnete Dörflinger.
 
Dies freue ihn umso mehr, da sich über 200 Schulen im ganzen Land für die Aufnahme in das Projekt beworben haben. Ziel des Projekts sei, die Schulen dabei zu unterstützten, digitale Medien im Lehr- und Lernprozess rechtssicher und komfortabel zu nutzen. In einem ersten Schritt würde die Dollinger Realschule  über ella@bw Basisdienste zur Kommunikation und Kooperation für Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schülern zur Verfügung gestellt. Alle Lehrkräfte erhielten darüber hinaus erstmals eine landesweit einheitliche dienstliche E-Mail-Adresse. Die Plattform werde  modular aufgebaut sein, so dass in Zukunft weitere Dienste eingebunden werden können. Ein zentrales Identitätsmanagement steuere die Zugriffsberechtigungen auf der Plattform und ermöglicht es, dass Lehrkräfte sowohl innerhalb ihrer Schule als auch landesweit mit Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeiten und sich austauschen können. Schülerinnen und Schüler haben dann die Möglichkeit, innerhalb ihrer Schule zu kommunizieren und mit ihren Lehrerinnen und Lehrern digital zusammenzuarbeiten.

Mit ella@bw stelle das Kultusministerium eine verlässliche, schulübergreifende, datenschutzkonforme und dauerhaft verfügbare Grundinfrastruktur bereit. Pädagogische Anwendungen, Fortbildungsangebote, digitale Bildungsinhalte und Schulverwaltungsprogramme erhielten mit der Bildungsplattform einen gemeinsamen Rahmen, so der Landtagsabgeordnete Dörflinger weiter. Das Land finanziere den Aufbau der Plattform und gehe im Rahmen der Einführungsphase auch bei den Betriebskosten in Vorleistung. Ziel sei, im Schuljahr 2019/2020 die Plattform in Abstimmung mit der kommunalen Seite in den Regelbetrieb zu überführen.
 
„Gerade für unseren ländlichen Raum ist es wichtig, dass wir bei der rasanten Entwicklung der Digitalisierung nicht abgehängt werden. Es ist der richtige Weg, wenn wir bei unseren Kindern und Jugendlichen mit dem richtigen Umgang mit den digitalen Medien ansetzen. Die Vernetzung in der Schule, aber auch der Schulen untereinander wird interessante Synergieeffekte mit sich bringen. Mal schauen, welche neuen Ideen und Entwicklungen unsere schlauen Köpfe im Oberschwäbischen mit Hilfe dieser Plattform noch hervorbringen werden. Ich bin zuversichtlich, da wird noch einiges daraus erwachsen.“, so Thomas Dörflinger.
 
Marcus Pfab, Schulleiter der Dollinger Realschule und sein für diesen Bereich zuständige  Kollege Matthias Dolpp ergänzen die Ausführungen des Landtagsabgeordneten Thomas Dörflinger:“ „Die Aufnahme in die Erprobungsphase ist für uns als Schule eine Bestätigung für unser bisheriges Vorgehen im IT Bereich. In einigen der in der Bildungsplattform vereinten Bereichen, sind wir bereits unterwegs. Kalenderfunktion, Belegungspläne und vor allem eine Austauschplattform, zur gemeinsamen Unterrichtsvorbereitung und zum Austausch von Unterrichtsmaterial über Cloud-Funktionen, nutzen wir bereits.
 
Aus diesem Grund sind wir an einer umfassenden Lösung mit einheitlichem Standard interessiert. In der Administration durch das Land erhoffen wir uns auch eine gewisse Entlastung und bringen unsere Erfahrungen mit der Bildungsplattform gern in die Erprobungsphase mit ein. Im weiteren Ausbau der Bildungsplattform sehen wir als Schule für das Thema „Bring your own device“, bei dem Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Geräte aktiv im Unterricht nutzen können, große Chancen.“