Biberacher Sozialgenossenschaft erhält Landesförderung - 20.7.2018

20 innovative Pflegemodelle im Land gefördert

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Wie Landtagsabgeordneter Thomas Dörflinger (CDU) mitteilt, wird die Biberacher Sozialgenossenschaft für ihre Maßnahme „Zu Hause alt werden“ mit insgesamt 47.305 € Landesfördermittel aus dem Innovationsprogramm Pflege bedacht. Im Jahr 2018 ist das Programm mit 3,5 Millionen Euro Förderung ausgestattet.
 
„Unser Augenmerk bei der Pflege lag schon immer darauf, dass die Menschen so lange wie möglich zu Hause in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können.  Dabei ist es wichtig, die pflegenden Angehörigen bei ihrer herausfordernden Arbeit bestmöglich zu unterstützen, denn zirka 60 Prozent aller Pflegebedürftigen werden zu Hause von ihren Familienangehörigen betreut. Das  Landesförderprogramm unterstützt diese wertvolle Arbeit“, so der Landtagsabgeordnete Dörflinger. Pflege sei im Landkreis Biberach ein großes Thema, umso mehr freue er sich, dass die Biberacher Sozialgenossenschaft mit ihrem hervorragenden Projekt „Zu Hause alt werden“ landesweiten Vorbildcharakter habe und nun auch vom Land finanziell unterstützt werde.
 
„Pflege ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen. Um regelmäßig nahe an der Pflegepraxis dran zu sein, werde ich auch in diesem Jahr ein Pflegepraktikum absolvieren, und zwar Anfang September beim Krankenpflegedienst Sippel in Schemmerhofen. Die Arbeit aller Pflegenden, ob Angehörige oder professionelle Pflegekräfte, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden“, so Dörflinger.
 
Hintergrund:
 
Das Innovationsprogramm Pflege besteht seit dem Jahr 2013 und fördert vorbildgebende Pflege- und Versorgungsmodelle, die Leuchtturmcharakter für die baden-württembergische Pflegelandschaft haben. Ziel ist es, vorhandene Pflegeangebote vor Ort besser zu vernetzen, Pflege-WGs aufzubauen und die Schaffung von neuen Tages-, Nacht- sowie Kurzzeitpflegeplätzen gerade auch im ländlichen Raum zu unterstützen. Ein Schwerpunkt der diesjährigen Förderrunde liegt auf Projekten, durch die pflegende Angehörige unterstützt und entlastet werden. Von großer Bedeutung sind dabei Angebote der Nacht- und Tagespflege sowie der Kurzzeitpflege. Bei Einrichtungen der Nacht- und Tagespflege liegt ein Schwerpunkt auf bedarfsgerechten Öffnungszeiten, bei Einrichtungen der Kurzzeitpflege sollen insbesondere eigenständige Einrichtungen mit rehabilitativer Ausrichtung gefördert werden. Auch im Jahr 2019 soll das Innovationsprogramm mit 2,5 Millionen Euro Förderung fortgeführt werden.

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