Biberach wird Modellregion zur Neugestaltung Übergang Schule-Beruf - 23.8.18

Karl-Arnold-Schule (Biberach) und Berufliche Schule Riedlingen erhalten Landeszuschuß

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert ab Beginn des Schuljahrs 2018/2019 fünf neue Modellregionen im Rahmen der Neugestaltung des Übergangs von der Schule in den Beruf mit rund 763.000 Euro. „Unser Ziel ist es, dass mehr Jugendliche rasch in eine Berufsausbildung einmünden. Mit den neu hinzugekommenen Landkreisen Biberach, Calw, Emmendingen, Karlsruhe und Tübingen setzen nun 20 Modellregionen das Reformkonzept zum Übergang Schule-Beruf um“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

Die fünf Landkreise richten jeweils ein regionales Übergangsmanagement (RÜM) ein, welches für die regionale Steuerung des Reformkonzepts Übergang Schule-Beruf sowie für die Abstimmung der Akteure vor Ort zuständig und bei den Stadt- bzw. Landkreisverwaltungen angesiedelt ist. Außerdem wird an insgesamt sieben Schulstandorten der Bildungsgang Ausbildungsvorbereitung dual (AVdual) für Jugendliche mit Förderbedarf eingeführt, der sich durch einen hohen Anteil an Praxisphasen im Betrieb auszeichnet. Gefördert wird die Begleitung der Jugendlichen durch AVdual-Begleiterinnen und -Begleiter. Diese helfen dabei, Betriebspraktika zu akquirieren, unterstützen bei deren Vorbereitung und Durchführung sowie bei der Vermittlung in Ausbildung. Das Wirtschaftsministerium fördert diese Maßnahmen in den fünf Landkreisen im Schuljahr 2018/2019 und 2019/2020.

„Das sind tolle Nachrichten.“, so bewertet der Biberacher Landtagsabgeordnete Thomas Dörflinger (CDU) die Mitteilung aus dem Stuttgarter Wirtschaftsministerium. „Ich freue mich sehr, dass ab dem kommenden Schuljahr die Karl-Arnold-Schule aus Biberach mit EUR 120.000 und die Berufliche Schule Riedlingen mit EUR 94.000 gefördert werden. Mit dem Förderprogramm unterstützt das Land gezielt den Übergang von der Schule in den Beruf. Und der Landkreis Biberach ist nun mit dabei.“ , freut sich Thomas Dörflinger.

(Pressemitteilung Nr. 191/2018 Wirtschaftsministerium BaWü vom 23.8.2018 sowie Kommentar von Thomas Dörflinger MdL)