Begegnung mit Verband der Elektro- und informationstechnischen Handwerke - 9.11.18

Handwerkspolitischer Sprecher Thomas Dörflinger im Gespräch mit dem Verband der Elektro- und informationstechnischen Handwerke

(vlnr.): Thomas Bürkle, Thomas Dörflinger MdL, Andreas Bek.

© Foto von Sybille Klett

Das Gespräch mit Vertretern des baden-württembergischen Fachverbands, Thomas Bürkle, Präsident und Andreas Bek, Hauptgeschäftsführer, war ein Gewinn für Handwerk und Politik. Es wurde deutlich, dass die Bandbreite der unterschiedlichen Ausbildungsberufe in der Elektro- und Informationstechnik dieses Handwerk nicht nur bestens für die Herausforderungen des Technologietransfers und die fortschreitende Digitalisierung aufstellt, sondern sie als Beruf für junge Menschen und den späteren Arbeitsalltag besonders interessant macht. Da wunderen die seit Jahren stetig steigenden Ausbildungszahlen - derzeit rund 4500 Azubis - in diesen Handwerken nicht. Zumal für die kommenden Jahre ein weiterer Ausbildungsberuf „Systemintegration“  geplant werde. Ich habe erfahren, dass der Fachverband bei Themen wie „Smart Home“ und „Smart Living“ gut gewappnet sei, nicht zuletzt weil man auch auf die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Gewerken in diesem Bereich baue.


Mit Blick auf die steigende Nutzung von E-Autos plädiert der Fachverband für eine gesetzliche Vorgabe zum Einbau von Leerrohren in Garagen im privaten Wohnungsbau, um teure Kosten für eine spätere Nachrüstung für Ladestationen zu vermeiden. Die Konkurrenz auf dem Anbietermarkt beim digitalen Ausbau sei groß, der Verband habe aber gute Strategien entwickelt, sich gegenüber den großen Energiekonzernen mit eigenen Konzepten aufzustellen. Mein Fazit vom Gespräch: Das E-Handwerk bietet für seine Kunden im Land eine breite Palette von Dienstleistungen an. Vom Steckdosensetzen bis hin zum digitalen Ausbau unserer Häuser wird alles geboten.  Dabei sind unsere baden-württembergischen Elektro- und Informationstechniker sehr zukunftsorientiert aufgestellt und innovationsfreudig. Die besten Voraussetzungen um die Herausforderungen der Digitalisierung zu bewältigen.